Heute werden wir ein sehr aktuelles Thema ansprechen, denn wie ihr alle wisst, wird derzeit die Weltgeschichte umgeschrieben, in dem man die Geschichte einzelner Länder, Völker und Ahnenreihen verändert.
Es ist ein sehr wichtiges Thema, ich weiß natürlich nicht wie wichtig es für euch ist, aber bei genauer Erforschung, werdet ihr verstehen, dass es einen konkreten Bezug zu eurem gegenwärtigen persönlichen Leben hat und nicht nur das, es steht auch in direkter Verbindung zum Leben eurer Kinder und zum zukünftigen Bestehen der Projektionen eurer Ahnenreihen oder Ahnenreihe. Deshalb werden wir heute über Geschichte, Erinnerung, Gedächtnis und über Denkmäler sprechen. Ich möchte euch die konkrete Bedeutung, den Sinn dieser Manifestation vermitteln, damit sich euer Bewusstsein in Zukunft direkt auf diese Information, vorerst noch Information, stützen kann und ihr dadurch unnötige negative Einwirkung auf euer Bewusstsein und somit euer Leben, vermeiden könnt.
Ich möchte noch einmal betonen, dass ich über Gedächtnis, Erinnerung, Denkmäler und Gedächtnis als Systemelemente und nicht als soziale Erscheinungsformen sprechen werde, denn das sind etwas unterschiedliche Dinge.
Im Normalfall wird das Gedächtnis von vielen Menschen einfach nur als eine Möglichkeit, sich an Dinge, Ereignisse oder noch etwas anderes zu erinnern, wahrgenommen und damit war’s das dann auch schon mit der Bedeutung und dem Sinn, aber es geht um weitaus mehr.
Nun fangen wir an mit dem Gedächtnis an.
Technisch gesehen ist das Gedächtnis eine Vorrichtung, die Informationen über alles womit das Bewusstsein jemals in Kontakt gekommen ist, aufzeichnet und speichert. In sich drin, unterteilt das Bewusstsein alles, woran sich das Gedächtnis erinnert in zwei, sagen wir, Bereiche auf. Das ist wichtig, schreiben Sie sich das irgendwo auf. Es ist die Erinnerung der Persönlichkeit und dies ist das fragmentarische Gedächtnis und das ganzheitliche Gedächtnis, das Gedächtnis des Bewusstsein selbst.
In slawischen Traditionen wurde dieser Teil des Gedächtnisses einst Vedagon genannt, die Wissenschaft nennt man ihn Unterbewusstsein des Menschen. Das heißt, im Wesentlichen gehört diese ganze Gedächtnis Bibliothek und die Struktur, die alles womit Ihr Bewusstsein in Berührung kommt, aufzeichnet und dorthin legt, zur Arbeit des Unterbewusstseins. Vedagon enthält in sich an alles, womit mindestens einer der Sensoren des Bewusstseins in Berührung kommt, er ist in der Lage, sich an jedes noch so kleine Detail zu erinnern.
Wenn ihr wisst wie Hypnose funktioniert, wisst ihr auch, dass man währen der Hypnose, alle Feinheiten und Nuancen von allem, von jeder Information aus dem Menschen herausholen kann, auch wenn das Bewusstsein es nur ganz flüchtig wahrgenommen hat. Das ist tatsächlich so. Deshalb merkt euch das auch, wenn einer der Sensoren mit irgendetwas in Berührung gekommen ist, wird dies zwangsläufig fixiert und für immer dort gespeichert und kann nirgends wo weg.
Unter bestimmten Umständen kann man diese Informationen nur für eine gewisse Zeit blockieren, aber auf keinen Fall löschen, es ist so, weil sie unter dem Schutz des Selbstregulationssystems stehen und sie lässt keine Vernichtung von ihren Informationen zu.
Der Einfachheit halber nenne ich den Vedagon das kleine persönliche Unterbewusstsein. Er hat noch eine weitere wichtige Funktion, er ist durch Informationskanäle mit den anderen Vedagonen der Mitglieder der Ahnenreihe verbunden und diese Verbindung breitet sich gleichzeitig auf Vertreter unserer beiden Welten aus. Ich meine unsere Welt und die Welt, in die wir nach dem Tod hier gehen, na ja sagen wir lieber, nach dem Verlust der äußeren Hülle hier.
Ja und genau diese Informationsbasis, des Vedagon bzw. des kleinen Unterbewusstseins, wird von Hellsehern genutzt, die angeblich die Toten anrufen, um mit ihnen zu kommunizieren. Das heißt, wenn ein Hellseher/Medium eine verstorbene Person angeblich ruft, dann wird diese Anfrage in Wirklichkeit dem kleinen Unterbewusstsein gesendet. Die neue Persönlichkeit, die sich am anderen Ende befindet, die also nach den es hier zu Ende ging, in der anderen Welt geformt wurde, die hat mit diesem Prozess überhaupt nichts zu tun.
Ja, es kommt einem so vor, als erzähle der verstorbene Herr Müller über das was ist, das was war, manchmal sogar, über das , was sein wird, aber tatsächliche kommen all diese informationen einfach nur von der Informationsbasis des Vedagon. Das Unterbewusstsein weiß ja, ein paar Züge im Voraus was passieren wird, da es für die letzten Phasen der Materialisation in der Welt verantwortlich ist, es hat einen gewissen Puffer von Informationen über Dinge, die bereits realisiert werden und so oder so in der physischen Welt passieren werden, daher weiss es, über die nahe Zukunft bescheid.
Und das ist es, was als die vorausgesagte Zukunft von dem Medium bzw. Hellseher abgelesen wird. Wenn es die normalen alltäglichen Dinge angeht, ist diese vorausgesagte Zukunft nicht besonders lang. Voraussagen für größere Kreise, z.B. Gesellschaft, Land, Teil der Welt usw. die können weiter weg liegen, weil die Materialisation davon einfach mehr Zeit in Anspruch nimmt.
Genau dorthin, genau an diese Basis gehen die Anfragen der Hellseher, wenn sie Verstorbene zur Kommunikation rufen und nicht an die Person.
Vedagon ist eine komplexe Struktur, die ein eigenes Bewusstsein hat und sogar zum Dialog fähig ist, aber dafür braucht man natürlich Schlüßelchen. Einer davon ist die Höhe der Vibrationsebene, oder, umgangssprachlich, die Entwicklungsstufe des Bewusstseins. Das heißt, wenn ein Mensch eine bestimmte Entwicklungsstufe noch nicht erreicht hat, wenn seine Schwingungen nicht auf ein bestimmtes Niveau gestiegen sind, wird er nicht einfach mal so mit den unterschiedlichen Unterbewusstseinen kommunizieren können. Und das ist sehr gut! Sie verstehen, weil wenn es für alle zugänglich wäre, gebe hier noch ein riesiges Chaos.
Und so haben wir vielleicht nur ein Dutzend Hellseher, die durch ihre von ihren Ahnen vererbte Eigenschaften, noch die Möglichkeit haben mit den Vedagonen anderer oder der eigenen Ahnenreihe zu arbeiten. Das Gleiche gilt für diejenigen, die wir Schamanen nennen, die direkt mit ihrem Ahnen arbeiten, sie arbeiten mit der Informationsbasis ihrer Ahnen, dem Unterbewusstseinfeld der Ahnen, dass aus einzelnen Vedagonen gewebt ist.
Also ein Ruf an die Verstorbenen, das ist eine Anfrage zu der Basis, die das Bewusstsein im Laufe des Daseins in dieser oder in anderen Welten erarbeitet hat.
Das große Ahnen-Informationsnetz aus Vedagonen, trägt in sich ein vollständiges Bild des Zustands der Ahnenreihe und seiner Taten bei der gemeinsamen Realisation des zentralen Projekts. Sie können es auch die zentrale Aufgabe oder die zentrale Trajektorie nennen, wie es ihnen besser gefällt.
Dieses Netz wiederum ist als individuelles System mit einem noch größeren Netz verbunden, in dem alle und alles integriert sind und dies ist die große gemeinsame Basis oder anders gesagt, das Feld des Unterbewusstseins des Universums, zu dem allerdings nur sehr wenige Zugang haben. Meistens wird es von bestimmten Wesen beim Bau neuer Welten verwendet.
Hier ist es also wichtig zu verstehen, dass ihr unter bestimmten Umständen direkt mit eurem kleinen Unterbewusstsein (Vedagon) in Kontakt treten könnt. Dies geschieht zum Beispiel, wenn bestimmte Informationen, so genannte genetische Informationen, die in Ihrem Körper enthalten sind, entpackt werden. Wenn ihr euch erinnert, habe ich gesagt, dass auf der vierten Stressstufe der Zugang zu den Eigenschaften der Ahnenbibliothek (der Genetik) geöffnet wird. Ja? Genetik ist, sagen wir mal, das, was den Vedagon dupliziert. Das heißt, in eurer Genetik sind im Moment alle Informationen enthalten, die euer Vedogon hat, und deshalb ist die Arbeit mit den Eigenschaften, die in eurer Genetik eingearbeitet sind, und die Arbeit mit eurem Vedogon im Wesentlichen der Zugriff auf dieselbe Basis. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass der Vedogon bestimmte Eigenschaften um einiges schneller erhält, als sie in den Genen gespeichert werden, das ist alles. Es gibt also nur eine kleine Zeitverzögerung und mehr nicht.
Ihr Vedagon ist ein kleines Teilchen des riesengroßen Feldes des Unterbewusstseins des Universums, des gemeinsamen großen Feldes des Unterbewusstseins, in dem vollständige Informationen über alles, was sich bereits materialisiert hat oder sich in den Stadien der Materialisierung befindet, gespeichert wird.
Ich habe von einigen Menschen die Meinung gehört, dass das Unterbewusstsein alles weiß, also überhaupt alles. Vielleicht habt ihr sowas auch gehört, z.B. die Esoteriker sitzen da sehr fest darauf.
Das Unterbewusstsein weiß nicht alles, das Unterbewusstsein weiß alles ab einem bestimmten Stadium des Materialisationsprozesses. Was davor passiert weiß das Unterbewusstsein überhaupt nicht. Das heißt, von dem woran Überbewusstsein und Oberbewusstsein arbeiten, hat Unterbewusstsein überhaupt keinen Plan. Es wird von dort gesteuert, von dort bekommt das Unterbewusstsein Impulse für das, was es tun soll. Nur auf diese Weise funktioniert das.
Nun zum Gedächtnis des der Person.
Das persönliche Gedächtnis (Gedächtnis der Persona), das sind Teilchen des Gedächtnisses des Vedogon. Warum Teilchen? In der Person arbeitet ein Program der Selektierung von Erinnerungen . Es ist eine Art Schutz vor der Selbstzerstörung. Wenn mir jetzt jemand zuhört, der direkt mit dem Unterbewusstsein arbeitet, der tatsächlich praktisch damit arbeitet, der wird mich ohne weitere Erklärungen verstehen, aber für alle anderen werde ich das, was ich grade gesagt habe, weiter erläutern.
Nun, das Eintauchen in das persönliche Unterbewusstsein, der direkte Kontakt mit dem eigenen Vedogon geht mit einem gewaltiger emotionalen Zusammenbruch einher. Der Grund dafür ist ein innerer Konflikt zwischen den gespeicherten eigenen Grundprinzipien, gesellschaftlichen Programmierungen, und Programmierungen der Familie und Ahnenreihe, der Vorherbestimmung entsprechend.
Im Vedogon, sieht die Person für kurze Zeit die Logik, die auf den realen Gedächtnisdaten ihrer Ahnenreihe und der eigenen Bewegung durch die Zeit auf der Trajektorie basiert. Und gleichzeitig sieht sie die Motivationen, die sie von außen steuern, die Motivationen, die von der Gesellschaft ausgehen. Person beginnt zu vergleichen und sich für eine Seite zu entscheiden.
Einfacher ausgedrückt: Wenn ihr es schafft, in euer Vedogon einzutauchen, werdet ihr die Realität sehen, Realität, die eurer Ahnenreihe, die Realität, die euren eigenen Lebensweg betrifft und ihr werdet sehen, wo und wer diese Realität versucht zu verzerren.
Und es scheint eigentlich ganz einfach zu sein, oder? Du wählst die Bestimmung deiner Ahnenreihe, diene eigene in ihr und alles ist in Ordnung. Nee, Pustekuchen.
Ihr Bewusstsein, Ihr Persönlichkeitsbewusstsein, wird in dieser Situation das wählen, womit es sich am bequemsten fühlt. Und wenn die Persona sieht, dass dort, wo die Vorherbestimmung der Ahnenreihe ist, hart gearbeitet werden muss, da muss man etwas machen, da muss man etwas erschaffen, da muss man jemanden irgendwohin führen, da muss man jemanden irgendwo rausholen, da muss man hart und lange arbeiten um irgendeine Eigenschaft zu erarbeiten und aber auf der anderen Seite, sagt die Gesellschaft: „ach komm, lass den Quatsch, entspann dich mal, mach lieber das, da kriegst du richtig Geld, dickes Auto, schönen Urlaub, Ansehen, das ist doch toll. Und hier beginnt ein innerer Konflikt.
Ich habe das in meiner eigenen Praxis erlebt. Für mich ist diese Information, die ich entpackt habe, keine leeren Worte. Ich kann Ihnen sagen, dass ich viele Dinge auch nicht weiß wie sie funktionieren, aber ich habe sie erlebt. Das heißt, mir wurde bestimmte Praxis vermittelt, und viele Jahre später, wenn ich die Informationen entpacke, erst dann erkenne ich Fragmente meines Lebens, in denen die praktische Bestätigung der Information schon früher erlebt habe. So habe ich z.B. wie es sich herausgestellt hat, sehr oft mit dem Unterbewusstsein gearbeitet um Ursachen für bestimmte Ereignisse in den letzten Reinkarnationen, vorletzten Reinkarnationen zu finden, weil ich bestimmte eigene Probleme lösen musste. Es waren familiäre Probleme, persönliche Probleme.
Deshalb wenn ihr also in Ihren Vedogon geht und in diese Informationen eintaucht, kommt ihr da bestenfalls mit einer leichten Depression heraus, die ein paar Tage anhält. Später verwischt sich die Empfindung mit der Zeit, man gewöhnt sich da irgendwie daran. Da sagt man, die Zeit heilt alle wunden, nicht war? Also es flacht ab, aber am Anfang ist es wirklich so, sagen wir mal, dieses Erlebnis ist kein besonders glückliches. (Weil man sieht was da tatsächlich los ist.)
Also normalerweise enden solche Ausflüge bestenfalls in einer Depression und deshalb gibt es ja die Schlüssel in Form des Bewusstseinsentwicklungsniveaus, was dem Menschen, als Persönlichkeit, erlaubt wie während seines Aufenthalts im Vedagon angemessen auf das Erlebte zu reagieren, als ebenso nach dem Besuch.
Ich kenne reale Fälle, die ich gesehen habe, wo Menschen danach nicht mehr alle Tassen im Schrank hatten. Wenn man denen künstlich (durch Manipulationstechniken) der Zugang in das Unterbewusstsein gewährt hat und die Erinnerung an diesen Besuch nach der Rückkehr lässt, beginnt die Person tatsächlich verrückt zu werden. Es endet also auf keinen Fall so sehr, sehr gut.
Innerhalb der Person gibt es auch zwei Speicherzellen. Die eine ist dafür verantwortlich, die Erinnerung an Ereignisse und Handlungen zu bewahren, die Bewegung und Interaktion in der Gesellschaft, anders gesagt, mit der Außenwelt , ermöglichen. Es ist das, was man als Alltägliches bezeichnet. Gesellschaftliche Prinzipien und Regeln sind das Gedächtnis von Erfahrungen, Fehlern, Prioritäten und Gefahren, die uns erlauben, mit und in der Gesellschaft zu interagieren.
Die zweite Speicherzelle, das sind die Grundprinzipien der Persönlichkeit selbst. Sie werden aus der Erinnerung an Ereignisse, Handlungen einer Person in Bezug auf die Welt aus der Perspektive, ich erschaffe, ich zerstöre, eigener Wille, fremder Wille, gebildet.
Sicherlich hat schon jeder von Fällen gehört, in denen ein Mensch sein Gedächtnis verloren hat und für seiner Angehörigen erschien er, als wäre er anders, er war nicht mehr so wie vorher, nicht wie er selbst. Er hat sich einfach nicht erinnert, wer er war, was er war, warum er dort war, d.h. er litt unter einem Persönlichkeitsverlust, man nennt das sogar so.
Dabei verstand er zwar was gefährlich ist oder vorrangig ist, aber er hörte auf, als die Persönlichkeit zu existieren, die er vorher war. Dabei sind aber seine beruflichen Fähigkeiten geblieben, er wusste, dass ein z.B. ein Handwerker war, dass er dies oder das bauen kann, oder dass er malen kann oder Autos reparieren, oder was immer, aber als gewohnte Persönlichkeit war er einfach verschwunden. Und erst als die Erinnerung zurückkam, aber nicht an die Verwandten, wie viele denken, sondern an seine Handlungen gegenüber der Familie und Freunden, gegenüber sich selbst, erst dann kam die Persönlichkeit zurück.
Nicht das Gedächtnis bzw. Erinnerungen sind wieder gekommen, sondern die Persönlichkeit ist zurück gekehrt durch die Erinnerungen an sich selbst aus dem Erfahrungsgedächtnis.
Das heißt, wenn du jeden Menschen in deinem Umfeld genau analysierst, wirst du feststellen, dass nicht der Mensch für dich in deiner Erinnerung wichtig ist, sondern die Ereignisse, an den dieser Mensch teilnahm und deine Persönlichkeit reagierte auf diese Ereignisse. Sie hat es bewertet. Und genau diese Bewertung speicherst du als die Erinnerung der Assoziation an ihn ab. Und wenn du dich an ihn erinnerst, dann erinnerst du dich nicht an den realen Menschen, sondern an die Reaktionen in verschiedenen Ereignissen auf diese Person, die ein bestimmtes Bild geformt haben, das deiner Persönlichkeit eine Vorstellung über diesen Menschen gibt. Man kann sagen, du beurteilst alle deine Bekannten und Freunde nicht nach ihren persönlichen Eigenschaften oder ihrer inneren Welt, sondern nach den Handlungen von diesem Mensch in bestimmten Ereignissen dir gegenüber und und diese Handlungen hast du als positiv oder negativ gewertet, ob sie dir gefallen haben oder nicht. Das heißt, genau das hat Vorrang bei der Assoziativität, die in Bezug auf diesen Menschen aufgebaut wird.
Der, der mir seinerzeit all diese Informationen gegeben hat, hat irgendwann gesagt: „Beurteile nie jemanden nach seinem Äußeren, du wirst dich immer irren“. Erst im Laufe der Zeit, als ich bestimmte Dinge begriffen habe, begann ich zu verstehen, dass dies tatsächlich so ist.
Nicht immer verhält sich der Mensch so, wie er es möchte, und du beurteilst ihn aber ausgerechnet nach seinen Verhalten. Es kommt dir nicht mal in den Sinn danach zu fragen: „Was war eigentlich seine Motivation und warum hat er so oder so gehandelt?“
Deshalb versucht mal in der Praxis, eure Einstellungen zu Menschen zu überdenken und versucht eure Haltung zu ihnen aus dieser Perspektive aufzubauen. (Egal ob es was positives oder negatives ist, fragt euch welche Motivation steckt dahinter. Es ist wie wenn Kindern nicht alles erlaubt wird was sie wollen. Das Kind sieht im Moment z.B. nur das negative im Verbot, aber die Eltern machen es weil sie ein guten Grund dafür haben, den das Kind noch nicht verstehen kann.)
Und nur wenige, die eine bestimmte Bewusstseinsentwicklungsstufe erreicht haben, bewerten bei der Beurteilung eines Menschen nicht die eigene Reaktion auf ihn im Moment seines Erscheinens in dem Ereignis, sondern versuchen, die Motivation für das Erscheinen dieser Person in ihrem Ereignis zu sehen und speichern in sich das ab. (Sie lassen sich nicht von Emotionen leiten, sondern versuchen den Grund herauszufinden, warum so ein Mensch einem begegnet ist.)
So ist es auch mit eurem Gedächtnis. Eine Pesönlichkeit wird auf der Grundlage der Erinnerung an sich selbst geformt, an das wie man im Bezug auf die Welt gehandelt hat, ob nach eigenem Willen oder fremden Willen gehandelt , ob zerstört oder erschaffen. So ist die erste Variante.
Die Zweite Variante ( die bewusste) Ich erschaffe eine Ursache in mir selbst, führe sie bewusst zu einer Konsequenz und auf der Grundlage dieser Erfahrung bilde ich meine Persönlichkeit.
Das heißt, diese Prozesse sind direkt mit dem Aufbau deiner Persönlichkeit verbunden. Das heißt, wenn du im ersten Fall dich von der Außenwelt steuern lässt und unbewusst lest, kannst du im zweiten Fall die Eigenschaften deiner Persönlichkeit bewusst ausbilden.
Dies ist aber eine große und schwere Aufgabe, die große Anstrengungen erfordert und ist mit sehr großen Fehlern am Anfang und sehr schwerwiegenden Konsequenzen am Anfang verbunden. Man wird nämlich immer genau überlegen und analysieren müssen bevor man etwas macht und auch hinterher und es wird niemanden geben, auf den man die Schuld schieben kann. Und ich sage euch ganz offen, nicht viele Menschen werden sich darauf einlassen. Besonders nach einer Warnung wie dieser. Das heißt, wenn man irgendeine bewusste Handlung ausführt, sollte man vorher zumindest ungefähr verstehen, wie das Selbstregulationssystem darauf reagiert. So könnt ihr euch bewusst durch ein Ereignis führen, es verlassen und in das nächste gehen und so weiter. Aber das erfordert eben Wissen, umfassende Kenntnisse über das System selbst, wie es reagiert, worauf es reagiert, was es tut, alle seine Schemas und so weiter. Na ja , aber wer wird das schon alles lernen wollen, oder?
Nun denn, eure Aufgabe ist es, zumindest im Moment zu verstehen, dass es bestimmte Gedächtniskategorien gibt, wie sie funktionieren, was ihr damit machen könnt, was jemand fremdes mit eurem Gedächtnis machen kann.
So gibt es beispielsweise Methoden, die es ermöglichen, quasi am Ende der Materialisationsarbeit vom Unterbewusstsein, dem Menschen mehrere künstliche Persönlichkeiten zu verpassen. Solche Technik nutzen einige Geheimdienste zum Beispiel. Der Mensch wechselt dabei von einer Persönlichkeit zur anderen und ihn erwischen, kann mann nur weil kleine Details nicht hinein gespeichert werden. Das heißt, irgendwelche belangloses Sachen speichert da niemand. Das heißt, kein Lügendetektor wird feststellen können, dass es sich um eine künstliche Persönlichkeit handelt. Er geht los, legt jemanden um, wechselt auf die andere Persönlichkeit, na ja er macht es nicht selbst, das alles ist in einem bestimmten Programm bei Ihm eingebettet, und das war’s, er geht weiter als ein anderer Mensch, man kann ihn foltern oder oder sonst was mit ihm machen, zwecklos. Nur wer direkt mit dem Unterbewusstsein arbeitet, kann dann diese drangehängte Dateien bei ihm sehen und damit was machen können, entweder sie dort entfernen oder die Blockierung von der realen Person runter nehmen und so weiter.
Nun zu Geschichte.
Auch hier gibt es zwei Arten, modelierte Geschichte und reale Geschichte.
Die erste Variante, das ist Geschichte als Folge. Es ist das, was normalerweise von den meisten Menschen als Geschichte akzeptiert wird, es ist die gewohnte Geschichte, aber es ist eine modelierte Geschichte (weil sie nur die Sicht der Dinge durch das Prisma des Bewusstseins des einzelnen Menschen darstellt, eine Meinung) Diese gewohnte Geschichte, wird umgeschrieben und interpretiert, wie es einem grade passt und dienlich ist.
Die zweite Art der Geschichte, ist die reale Geschichte, bei der man sich auf keine Folgen stützt, denen unterschiedliche Logikketten wie Versionen zugeschrieben werden und diejenigen benutzt , die profitabler sind, sondern bei der realen Geschichte werden die primären Beweggründe, die ursprüngliche Motivation entdeckt und das nimmt man als Grundlage. Das heißt die Informationsarbeit wird nicht mit den Folgen gemacht, sondern schon mit den Ursachen.
Im heutigen Russisch heisst das Wort Geschichte история * isstoriya. (das S wird wie beim „ist“ ausgesprochen) Und es gibt noch ein altes Wort dafür, es lautet изтория * istoriya (S wie beim „sein“ ausgesprochen), bei dem nur ein einziger Buchstabe anders ist. Das erste kommt von ИС ТОРИТь (ИСточник ТОРит) und bedeutet: eine Quelle spricht. Es Handelt sich um eine beliebige externe Informationsquelle, die spricht. Und ИЗ ТОРИТь (изнутри торить) bedeutet : aus dem Inneren sprechen, es ist wenn eure eigene Basis spricht , euer Vedagon. Es spricht aus dem eigenen Inneren.
Es gibt Meinungen, dass das Wort история bzw. изтория von der Tora kommt. Nein, Tora (Твердь О Ра) wurde seinerzeit erschaffen um die Zivilisation durch bestimmte Verzerrungen umzuformen. „Tорить“, ist ein sehr altes, damals gewöhnliches und heute vergessenes russisches Wort und bedeutet: sprechen.
Ich habe euch schon mehrmals gesagt, daß eure Seele, und das ist ja zu 80% Vedagon, d.h. eure Genetik, sie enthält alle Informationen über alle Ereignisse im ursprünglichen Zustand, unverfälschte Informationen. Und wer in der Lage ist die Seele sprechen zu lassen, wer in der Lage ist die unverfälschten Informationen aus den eigenen und aus dem Unterbewusstsein der Ahnen auf die Oberfläche zu bringen, der ist in der Lage die reale Geschichte zu erfahren. Dies wird die Realität sein, die tatsächlich war, ohne Schönheitskorrekturen, ohne Überarbeitung und ohne diese ganzen Neufassungen.
Und jede externe Quelle, die funktioniert auf der Grundlage von Folgen und der Grundlage von Logik der Theorien wie diese Folgen entstanden sein könnten.
Im Prinzip müssen solche Leute, die die reale Geschichte kennen, auf jeden Fall in Erscheinung treten. Bevor ihr mich fragt, wo man so einen Menschen finden kann, ich sag’s gleich, ich weiß es nicht. Es ist nicht meine Aufgabe, ich habe eine andere, aber ich weiß genau, dass es solche Leute geben muss. Es handelt sich dabei um eine systemische Erscheinung, es sind auch Systemiker und ihre Existenz ist eine Notwendigkeit für die Welt, also gibt es die irgendwo auf jeden Fall. Sie arbeiten direkt mit diesem Basiswissen, das heißt, man könnte sie z.B. daran erkennen , wenn sie irgendwo etwas schreiben, dann wird das, was sie schreiben, äußerst unbequem für euer Bewusstsein sein. Allerdings wenn ihr bereits wißt, wie das Selbsregulationssystem funktioniert, werdet ihr genau alle ihre Muster und Gesetztmäßigkeiten in deren Erzählungen sehen. Das heißt so wie die Ahnenreihe oder das Volk entstand, wie der Verlauf war, wer was aktuell macht u.s.w. und da wird alles enthalten sein, wie das Gute oder Schlechte was die Menschen in dieser Ahnenreihe oder Volk getan haben, so auch ausgesprochen schlechte und auch ausgesprochen gute Sachen usw. werden dabei sein. Es wird das ganze Spektrum vorhanden sein und da kommt man nicht drum rum und nicht davon.
So, und wenn man euch ins Öhrchen flüstert, wie großartig ihr alle doch seid und wie ihr als Land oder als Ahnenreihe oder als Volk, von Anfang an so geboren seid und nur in der Gnade Gottes und alle ganz besonders und auserwählt und habt niemanden was getan und überhaupt seid ihr alle so schön weiß und flauschig, wenn ihr so was hört oder lest, seid euch gewiss, daß man euch manipuliert, seid gewiß, dass es eine modellierte Geschichte ist, mit der man euch kaufen möchte.
Jetzt kann man das sehr gut am Beispiel unserer lieben Ukraine sehen. Wie sie dort die Geschichte umschrieben. Stimmt’s? Und die schreiben manchmal so einen Schwachsinn, also aus der Sicht dieser Geschichtenerzähler war in der Ukraine einst das Paradies, dann kam Russland, und sie verstehen ja nicht einmal, was Russland überhaupt ist oder was der Unterschied zwischen Russichis und Rosseyanen ist, so, und dann wurde alles schlecht. Ja, vorher war bei den nur das Paradies, und das Schwarze Meer haben sie mit links ausgegraben und den Christus haben die da bei sich geboren und so. Die schreiben das ja schon sogar in den Schulbüchern diesen Blödsinn und nennen´s Geschichte.
So etwas ist also die modellierte Geschichte.
Wenn es aber eine reale Geschichte ist, nun ja, wenn das Wissen erhalten geblieben ist, bei den Ahnenreiheältesten z.B., also bei den, die die Vorherbestimmung der Ahnenreihe bzw. des Volkes oder der Zivilisation kennen, damit arbeiten und den Zugang zu diesen Informationen haben, sie sagen, dass es eine Zeit gab, in der es um das Überleben der Rasse ging und es sogar Kannibalismus gegeben hat und sie machen da kein Geheimnis daraus, so ist eben die Realität, das was tatsächlich war. Oder, dass man einem Menschen einfach das Leben genommen hat, nur weil er seine Aufgabe in der Familie oder Ahnenreihe nicht erfüllt hat wie erwartet. Er war eben nutzlos für die Leute, eine Last. Versteht ihr? Ja es hört sich schrecklich an, aber es wurde damals in Bezug auf damalige reale Prozesse für normal und richtig empfunden.
Weiter.
Welche Gedächtnis- und Geschichtsformen es gibt, haben wir besprochen und kommen nun zu Denkmälern, Malzeichen, Gedenksteinen etc.
Das Wort Denkmal heißt im Russischen: памятник. Das Wort besteht aus память( Pamyat´) und ник (Nik). „Память“ heißt übersetzt Gedächtnis und „ник“ deutet auf Verstärkung der davor gestellten Eigenschaft. In einen der Artikel wurde schon das Wort Quelle/Wasserquelle ( auf russisch Родник) erklärt und da wird genauer beschrienen was es bedeutet. Nur kurz was dazu: Quelle ist das was die Eigenschaften der Ahnenreihe verstärkt, wie und warum könnt ihr hier nachlesen.
Ein Denkmal ist logischerweise das, was das Gedächtnis verstärkt, es ist also eine Art Stütze für das Gedächtnis. Mit anderen Worten, es ist etwas, das zum Verstärken der Intensität der Erinnerungen an ein Ereignis oder Person etc. eingesetzt werden kann. Das kann ein Denkmal, eine Skulptur, eine Architektur oder eine Information in Büchern sein.
Am wichtigsten ist jedoch, wenn ihr die Erinnerung an etwas oder jemanden erhalten oder verstärken wollt, müssten ihr den Kern (Sinn) der Motivation für den Beginn der Handlung aufschreiben. Das ist sehr wichtig. Denn eigentlich achtet jeder ja bloß auf die Folgen.
Zum Beispiel: die Amerikaner haben Atombomben auf die Japaner abgeworfen, und das ist alles, worüber gesprochen wird, aber in Wirklichkeit sollte man nicht auf das schauen, sondern auf die Motivation und zwar warum sie das tatsächlich machen mussten. Die Amerikaner bezeichnen es als eine ernste Notwendigkeit, denn die Japaner wollten sich nicht ergeben und um ihre eigenen Verluste zu vermeiden. … usw. Es wird eine logische Begründung modelliert, das ist das was wir als Geschichte kennen, die modelierte Geschichte . Und die reale Geschichte, das ist ihre Motivation, der reale Grund, warum sie sie abgeworfen haben. Und wenn man aber die realen Beweggründen verfolgt, dann wird man sehen, dass die Atombomben nicht für die Japaner, sondern für die Sowjetunion abgeworfen wurden. Denn damals hatten sie noch keine Möglichkeit Bomben direkt auf uns zu werfen, aber es war für sie mussten sehr sehr schnell zeigen, wer jetzt der wahre Boss in der Welt ist. Verstehen, welch großer Unterschied zwischen der moderierten und der realen Geschichte besteht, den Unterschied zwischen der wirklichen Motivation und genau dem, was uns später als Logik für unser Bewusstsein präsentiert wird? Und für die meisten Menschen ist es eiserne Logik: Es gab einen Krieg mit Japan, und Japan wurde unterdrückt. Aber gleichzeitig wissen nur sehr wenige Menschen, dass die Flächenbombardierungen auf Japan und andere Städte viele mehr Opfer gebracht haben als diese Atombombenangriffe. Warum also mussten sie den Japaner diese Atombomben abwerfen, wenn die eigentlichen Flächenbombardierungen weitaus effektiver waren, brachten mehr Opfer, töteten mehr Menschenleben und zerstörten mehr Städte? Nun, es ist deshalb, weil es nicht für die Japaner gemacht wurde, die waren nur Mittel zum Zweck.
Wenn ihr den Sinn der Motivation darleget, was immer es auch ist, versuchen nicht, es zu rechtfertigen. Es ist wie es ist. Ihr müsst verstehen, Motivation einer Handlung ist nur die Mitte eines bestimmten Prozesses, sie ist die Mitte des Prozesses, sie ist nicht der Anfang. Vor der Motivation gibt es eine ganze Reihe von übergeordneten Elementen des ganzen Prozesses. Wenn ihr also wenigstens die Motivation erkennt, werdet ihr schon mit der Ursache arbeiten können, es wird noch nicht die Bedingung der Ursache klar sein, aber wenigstens arbeitet ihr nicht nur mit der Folge, nicht nur mit den Symptomen.
(Hier noch mal das Schema: Folge – Ursache – Bedingung der Ursache – Urgrund)
Also, versucht keine Rechtfertigungen zu suchen, sondern fügt diese Motivation in den Fluß der der Kon-Schemas ein in diesem Ereignis und dann wird es keine Interpretationen, keine Umschreibungen geben.
Ich würde denjenigen, deren Bestimmung ist, das Volksgedächtnis zu bewahren, und es gibt solche Menschen, d.h. sie sind aus der Kategorie Beschützer/ Hüter, denjenigen, die eine vollständige Sammlung von Informationen über Ereignisse auf dem Planeten, die seit mindesten mehreren Zehntausenden von Jahren stattfinden, haben, eine Empfehlung aussprechen. Aus irgendeinem Grund gehen sie zwar noch nicht an die Öffentlichkeit, nun, vielleicht sollte es aus ihrer Sicht so sein, ich weiß es nicht, aber ich möchte zumindest eine Empfehlung geben, zumindest mit der Geschichte des zweiten Weltkrieges zu beginnen. Ich würde raten Denkmäler für alle, für Deutschen und unsere Soldaten aufzustellen und auf jedem schreiben, warum er gekommen ist, was er getan hat, welche Ziele wurden verfolgt, welche Beweggründe ( Motivation) hatte er und wie das alles endete. Heute ist es möglich, elektronische Speichergeräte in solche Denkmäler einzubauen, mit Informationen und Beschreibungen der Ereignisse, mit der Möglichkeit für diejenigen, die es möchten, diese Informationen auf einem Stick zu speichern.
Die Hüter der realen Geschichte, die sich für echte Hüter der realen Geschichte halten, möchte ich bitten, fünf mal nachzudenken, bevor sie jemandem Lob oder im Gegenteil Tadel ausschreiben. Denn ich erinnere Sie daran, dass aus der Sicht der Natur, aus der Sicht des Selbstregulationssystems, es in jedem Ereignis zwei Seiten, zwei Beteiligte gibt. Es spielt keine Rolle, wer man am Ende ist – Opfer oder Henker, denn wie Opfer als auch der Henker, sind beide gleichberechtigte Partner in einem bestimmten Ereignis. Aus der sozialen Sicht eines Menschen ist es normal sie zu teilen und zu urteilen, aber aus der Sicht eines Systemikers ist es einfach dumm. Wenn Sie irgendwelche wichtigen Prozessen wirklich verstehen wollen, werden Sie sie die einzelnen Teile vereinen und das ganzheitlich betrachten müßen.
Fassen wir also zusammen, was ein Denkmal ist. Aus systemischer Sicht ist ein Denkmal, die Erschaffung eines Objekts, welches die Aufmerksamkeit des Bewusstseins auf sich zieht, damit es sich während der Bewegung auf seiner Trajektorie, unter Bedingungen von ständiger Einflüsse von außen, orientieren kann, wobei das Ziel solcher Fremdeinwirkungen, Abhängigkeit mit dem Zweck der Umorientierung von diesem Bewusstsein ist. Wenn man es mit einem Wort beschreibt, ist es Unwille oder Gefangenschaft.
Doch hier stellt sich ein Problem der Pseudo-Denkmäler, denen bestimmte Wichtigkeit, eine gewisse Bedeutung beigemessen wird, auf den Anfangsetappen sind sie leicht zu erkennen, später aber, wenn Zeit vergangen ist dann schon schwer.
In der Ukraine gibt es heute z.B. viele Pseudo-Denkmäler. In der Sowjetunion ist damals derselbe Mist passiert, als zu Beginn der UdSSR alle alten Denkmäler abgerissen wurden und neue aufgestellt. Als die Sowjetunion zusammenbrach, wieder dasselbe, wieder werden Denkmäler abgerissen und neue aufgebaut. In vielen anderen Ländern ist und war es genau so. Wie viele Denkmäler stehen jetzt für Leute, die eigentlich Verbrecher sind. Oder für Leute bei den keiner genau weiß ob sie wirklich was nützliches für das Land gemacht haben, oder einfach um Geld zu waschen, es z.B. der Kirche gespendet haben und die Kirche malt sie irgendwo auf die Wände. Und das sind alles Denkmäler, wenn 100 Jahre vergehen, ja, dann kommt einer und dem wird erzählt, so-und-so, so-und-so das war ein Heiliger, aber in Wirklichkeit war das bloß dieser linke Geschäftemacher und die Kirche nach seiner Spende eine ganze seinetwegen Werbekampagne gestartet hat, weil er so viel Geld gegeben hat. Später wird sich niemand mehr an den wahren Grund erinnern, aber ein Denkmal steht.
Das Denkmal sollte reale Informationen über die Person, über das Ereignis, das im Leben des Landes oder des Volkes eine Rolle gespielt hat, enthalten und in dieser Begründung muss zumindest kurz erfasst werden, was er getan hat, eben seine Motivation, seine Beweggründe, wie er seine Tat gesehen hat, wie er es erreicht hat. Sowas wird schon ein wichtiger Beitrag, wenn neue Objekte zur Anziehung der Aufmerksamkeit des Bewusstseins, zumindest bei unseren Jugendlichen aufgestellt werden. Die werden, verstehen, dass viele unserer Soldaten ihr Leben nicht für die Sowjetunion gegeben haben, wie viele Menschen denken, sondern sie haben, für die Heimat gekämpft.
Schaltet also immer euren Kopf ein, wenn ihr eure Kinder in Museen oder zu Denkmälern mitnehmt. Wenn ihr Kinder zu einem Denkmal bringt, solltet ihr selbst verstehen, um was für ein Denkmal es sich handelt, und ihnen genau erzählen können, was war das für ein Onkel, was hat er gemacht, wozu hat es geführt, ihr müsst das Kind maximal in dieses Ereignis eintauchen lassen, damit es das begreift und in seinem Bewusstsein als wichtigen Prozess lasst, damit das Persönlichkeitsgedächtnis es auch speichert.
Viel Erfolg.
Vadim Gerlivanov 27.09.2020 (46. Seminar)
Übersetzt aus dem Russischen
