Merke. Es ist nur der Körper, der stirbt und es bedarf eines besonderen Umgangs mit demjenigen, der gegangen ist.
1. In den ersten drei Tagen denke und erinnere dich an den Verstorbenen mit denen, die ihn kannten. Dies wird ihm helfen, sich an die neue Umgebung anzupassen, es wird ihn unterstützen. Gedenken – das ist eine Erinnerung an sein Leben ohne das Verurteilen und ohne falsche Lobreden.
Alkoholkonsum und Magen mit Essen vollstopfen, st im Prozess des „Leichenschmaus“ nicht enthalten. Für einen Verstorbenen, ist ein Betrunkener wie eine alte Straßentoilette – zwar notwendig, aber sehr unangenehm.
2. Bei der Beerdigung des Körpers, jammere nicht, schreie nicht, keine „Ahs“ und „Ohs“. Übe emotionale Zurückhaltung aus.
Meistens ist der Verstorbene aus Neugier dort anwesend. Solches Verhalten der Hinterbliebenen ist äußerst unangenehm für ihn. Er hört deutlich unsere Gedanken und fühlt, was wir wirklich für ihn empfinden.
3. Die Totenmesse ist nur dann notwendig, wenn die Hinterbliebenen ein dürftiges in seiner Entwicklung Bewusstsein haben und mentale Bindungen erschaffen. Z.B solche.: wie konntest du nur von uns gehen… wem hast du uns überlassen… was wird jetzt auch uns…usw.
Die Totenmesse ist ein Ritual, das geschaffen wurde, um das Potenzial für die Lösung solcher mentalen Bindungen heranzuziehen.
Aber wisse auch – derjenige, wer eine Totenmesse hält, beeinflusst durch seinen Kult den Punkt der zukünftigen Rückkehr.
4. Wisse, dass die Beziehung zwischen den Verstorbenen und den Verbleibenden
nur unterbricht wenn eine der Parteien, die Initiative dafür zeigt.
Wenn deine Aufmerksamkeit in Symbiose mit dem Bewusstsein ein Verständnis für die Einheit der beiden Welten als Ganzes vermittelt, ist nicht nur Kommunikation möglich, sondern auch Interaktion mit denen, die gegangen sind. Deutlich ist es bei Schamanen ausgeprägt.
5. Bedenke, dass sich die Wahrnehmung der Verstorbenen vom dritten bis zum vierzigsten Tag sehr stark ändert. Auf dieser Grundlage ändert sich auch seine Haltung gegenüber denen, die früher nahe und teuer waren.
Mache dir keine Illusionen, so wie er war, wirst du den Menschen nicht mehr sehen, sogar wenn die Möglichkeit Kontakt zu halten besteht.
6. Am vierzigsten Tag sprich geistig zum Verstorbenen und danke ihm für seine Teilnahme an deinem Leben, egal welche es auch immer war.
Vollziehe die Trennung von dir zu ihm und von ihm zu dir in Bezug auf die Zusammenwirkung in dieser Welt, in dem du z.B. sagst : die gemeinsame Zeit in in dieser Welt ist vorbei und jeder beginnt eine neue Etappe in seinem eigegen Leben. Äußere KEINE Wünsche für den Verstorbenen.
7. Beim Gedenken an den Verstorbenen in den folgenden Jahren geht es nicht um Respekt zollen, sondern eine Möglichkeit die Ahnenreihe in den zwei Welten , durch bewusste Projektion der Aufmerksamkeit, zu vereinen.
Dies schafft die wahre Stärke und Stabilität deiner Ahnenreihe. Und das Gedenken sollte nicht nur an Feiertagen stattfinden.
8. Wisse, der Krieg herrscht zwischen den Lebenden. Wenn die Gegangenen in die Pufferzone zwischen den Welten kommen, erlangen sie dort ihr „Sterngedächtnis“. Dadurch kehren sie zur ganzheitlichen Sicht der Welt und dem Verständnis ihres Platzes in ihr zurück. Hiermit endet ihr vorheriger Krieg.
Die gegangen sind, haben ihre Aufgabe in deinem Leben erfühlt, behandle sie wie ein Teil deines Lebens, neutral.
9. Wisse, wenn du die Verstorbenen zur Hilfe rufst, bedeutet dies, dass du die Grundlage deines Bewusstseins an deine Selbstsucht vollständig verloren hast, du degradierst.
10. Denke dran, derjenige, der bleibt und derjenige, der gegangen ist, haben ein anderes Gewicht für die Welt. Im Bezug auf die Welt der Lebenden ist derjenige, der gegangen ist, ist eine Frucht, und der Lebende ist im Reifungsprozess. Der Verstorbene ist ein fertiges Buch, und der Lebende ist ein Buch, das gerade geschrieben wird.
Ehre diejenigen, die gegangen sind. Gedenke sie, das bedeutet, erforsche ihr Leben, um die Eigenschaften zu erkennen, die sie , zu erarbeiten hierher gekommen sind – dies ist deine Basis und Unterstützung.
11. Wenn du die Denkmäler deiner Feinde zerstörst, demonstrierst du nur die Unfähigkeit deines Bewusstseins, die Ganzheitlichkeit der Welt als die Zusammenwirkung zweier Gegensätze zu erkennen. Da wo ein Krieg ist – ist eigentlich die selbe Unfähigkeit es zu sehen und es zu verstehen.
Diese Empfehlungen stammen aus der persönlichen Praxis und haben kein Anspruch Postulate zu werden. Sie können jedoch Unterstützung für das Bewusstsein derer sein , die begraben müssen und die Möglichkeit geben, aus einer anderen Perspektive dieses Ereignis zu betrachten, um diesmal bewusst daran teilzunehmen.
Vadimir (Vadim Gerlivanov)
