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Die Grundlagen vom Weltverständnis
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Die Grundlagen vom Weltverständnis

Das Bewusstsein und seine Zeit

Posted on 21.01.2022 by Елена

Wenn man einen beliebigen Menschen fragt, was die Vergangenheit und was die Zukunft ist, würde er sagen, die Vergangenheit ist das, was schon mal war und blieb dann als eine Erinnerung daran. Dagegen ist die Zukunft das, was noch nicht war, es fand noch nicht statt und ist unbekannt im Bezug auf die Gegenwart. Ja, der Mensch hätte Recht mit dieser Aussage, es wäre für ihn die Wahrheit. Allerdings ist es nur so in der Wahrnehmung seines Bewusstseins, welches die Logik entsprechend seiner Entwicklung aufbaut.

Und die Bewusstseinsentwicklung hängt vollständig von der Menge, in ihm zu einem Ganzen zusammengefügten, in einander integrierten Fähigkeiten bzw. Wissen ab (Wissen ist – Information, die durch die eigene praktische Erfahrung bestätigt wurde). Aber diese Menge ist nicht immer groß.

Ich gebe Euch jetzt eine Beschreibung der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aus der Sicht eines höher entwickelten Bewusstseins.

Als erstes werden wir uns ein Paar Fähigkeiten und Unfähigkeiten des Bewusstseins eines durchschnittlichen Menschen anschauen. Das Grundlegende und das Wichtige bei diesem Thema ist, zu wissen, dass das Bewusstsein von vornherein erschaffen wurde, um mit Fragmenten zu arbeiten. Das Zuständigkeitsgebiet des Bewusstseins ist die Arbeit mit einzelnen Fragmenten des Ganzen, es kann daher das ganzheitliche Bild der Schöpfung nicht erkennen. 

Für die Arbeit mit der Ganzheit, mit dem Ganzen, sind das Überbewusstsein und das Oberbewusstsein zuständig. Aber diese Formen des Bewusstseins können nur dann genutzt werden, wenn man den Strahl der Aufmerksamkeit der Person durch einen Zustand der veränderten Wahrnehmung führen kann. (Person von Persona = die Maske, eine Projektion des Bewusstseins zur konfliktfreien Interaktion in der Informationsumgebung der jeweiligen Inkarnation)

Für das Bewusstsein ist es am einfachsten mit der Gegenwart zu arbeiten. Es ist für das Bewusstsein ein überschaubares, beständiges Fragment.

Die Zukunft gefällt dem Bewusstsein eigentlich auch, nur nicht die Zukunft an sich, sondern die eigenen Vorstellungen davon. D.h. wie es die Zukunft selber sieht und gern hätte und zwar ausgehend von den selbst aufgestellten Bedingungen dafür. Und sieht das Bewusstsein die Zukunft eher in eintönigen Farben, denn seine Wunschzukunft, ist eine Zukunft der maximalen Stabilität und des maximalen Komforts für sich.  Aber solches Zukunftsbild verwundert im Wesentlichen nicht, weil es im Grunde die eigene fraktale Projektion des Bewusstseins selbst und seiner eigenen Weltwahrnehmung ist.

Die Vergangenheit betrachtet das Bewusstsein ebenfalls wählerisch. Die Vergangenheit muss für das Bewusstsein komfortabel sein, ähnlich einem gemütlichen Bett, an das sich der Mensch immer erinnert, wenn er auf seiner schweren Arbeit ist. Er muss sich sicher sein, wenn er Heim kommt, dann kann er dort in einen gemütlichen, beruhigenden und entspannten Zustand eintauchen. So ist es auch mit den Erinnerungen/ dem Gedächtnis. Das Bewusstsein mag keine unbequeme Logik in den Erinnerungen der Vergangenheit aufbewahren, die Logik der Erinnerungen muss für das Bewusstsein die personifizierte Stabilität und die innere Bequemlichkeit sein. Auch in dem Fall, wenn der Mensch eine sehr negative Tat begangen hat und es ist unmöglich die zu vergessen, wird das Bewusstsein diese Tat abspeichern, aber  mit der Begründung, er sei eigentlich unschuldig. So entsteht eine Stütze. Das ist eine Unterstützungshilfe für die Bequemlichkeit der Vergangenheit im Bewusstsein. In dieser bequemen Vergangenheit stellt das Bewusstsein sich selbst in einer geehrten und konfliktlosen Form für seine Weltwahrnehmung vor. Wenn die Erinnerung der Ereignisse für das Bewusstsein unbequem ist, so erklärt es diese als unwahr und die Stabilität zerstörend. Die Die Versuche einer anderen Person solche Erinnerungen aus den Tiefen des Bewusstseins des Betroffenen zu heben, werden von ihn sehr hart und schnell unterbunden und enden häufig sehr ungemütlich für die Person, die es versucht hat.

In diesem Sinne kann man das Bewusstsein als eine Illusion erschaffende Struktur bezeichnen. Es erschafft mit seiner Selbstgefälligkeit, die Illusion von Stabilität für sich.

Genau auf diese Wiese (mit kleinen Unterschieden) sieht  jeder von uns die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft. Wenn jemand das auf eine andere Weise sieht, so hat dieser Mensch den Bewusstseinslevel erreicht auf dem in ihm der „Innere Beobachter“ geboren wird. Dieser ist in der Lage, sich von den vier Seinszuständen zu abstrahieren, vom Oberbewusstsein, Überbewusstsein, Bewusstsein und Unterbewusstsein. Folglich ändert sich auch seine Selbstidentifizierung ( link zu „Ich bin“), als ein Komplex von Elementen in Form von der Person, des Körpers und des Bewusstseins. Es entwickelt sich das halbbewusste oder das bewusste Verständnis, dass du irgendwas Anderes bist, als das, was du vorher gedacht hast zu sein. Genau dieser Beobachter fängt diese pseudozeitliche Kette aus drei Elementen , Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, auf eine neue Art und Weise zu sehen. Und das Neue daran, ist in erster Linie, dass es vier statt drei Elemente sind.

Niemand wird bestreiten, dass wenn Ihr Bewusstsein die Ursache irgendwelcher Geschehnisse nicht versteht, bastelt sich das Bewusstsein dafür eine Prozessbeschreibung, die ihm Stabilität und Bequemlichkeit liefert, damit es dann auf sich beruhen lassen kann. Diese Prozessbeschreibung wird mit einem einzigen Zauberwort wiedergegeben und dieses Zauberwort heißt – zufällig.

Zufällig kam der Gedanke in den Kopf, zufällig hat man einen Menschen getroffen, zufällig hat man etwas gesehen, ganz zufällig von einem Auto angefahren worden. Aber niemand denkt je darüber nach, dass wenn wir das Wort „zufällig“ sagen, wir genau dieses vierte Element einerseits bekunden und andererseits gleichzeitig für nicht existent erklären. Dieses Element ist die reale Grundursache aller Prozesse.

Was ist denn das für ein Wunderelement?

Dieses Wunderelement heißt – die primäre Polarisation der Informationsumgebung in der, für das Bewusstsein sichtbare Ereignis stattfinden wird. Dieses sichtbare Ereignis unterteilt unser Bewusstsein dann in die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft.

In unterschiedlichen Kulturen gibt es unterschiedliche Namen für dieses Element. Einer der Namen dafür ist das Ursein,  die Ursache des Seins. Das ist das, was ursprünglich die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft in sich fasst, weil es die primäre Informationsumgebung für das Ereignisses schafft, in dem die für das Bewusstsein gewöhnliche Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sich befinden.

In den Seminaren habe ich die Kette, die die systemischen Abläufe beschreibt, schon erwähnt.

1. der Zentralgedanke (die ursprüngliche Aufgabe/ der Auftraggeber), 

2. der Sinn (die Bedingungen und Möglichkeiten für die Realisation der Aufgabe / der Meister)

3. die Idee (die Art und Weise der Realisation der Aufgabe/ das Werkzeug) 

4. das Fraktal (Das Resultat und seine Vervielfältigung durch Wiederholung/ das Material).

(Oder vielleicht ist diese Abfolge für einige verständlicher, sie beschreibt dasselbe:

1.der Urgrund –  2.die Bedingung der Ursache –  3.die Ursache –  4.die Folge)

1 und 2 gehören zu weiblichen Prinzip, innere Prozesse

3 und 4 gehören zum männlichen Prinzip, äußere Prozesse

(Wenn das Wort „Gedanke“ an dieser Stelle dem Leser nicht kompatibel mit dem Rest erscheint, können Sie es anders für sich benennen, Hauptsache der Sinn Ihres Wortes entspricht Folgendem: es ist die ursprüngliche Aufgabe für die Erfüllung der Vorherbestimmung; es ist das, was den Existenzsinn einer Struktur formt; es ist die ursprüngliche Grundlage für den Start einer Vektorbewegung mit dem Element einer ständigen Polarisation dieser Bewegung durch diese Grundlage, für die Dauer des ganzen Prozesses vom ersten Impuls bis zur vollständigen Materialisation.)

Der Gedanke (russ. Мысль), der Urgrund ist das Element, auf Grundlage dessen alles andere sich entfaltet und genau das ist dieses vierte Element, welches das gewöhnliche Bewusstsein nicht wahrnimmt. Mit dem Gedanken ist alles in dieser Welt durchtränkt und zwar, weil die Welt auf der Existenzgrundlage des Gedanken erschaffen ist. Ob Ihr es wollt oder nicht und ob Ihr es glaubt oder nicht, Ihr werdet trotzdem an der Erfüllung der Trajektorie (Vorherbestimmung) der Welt mitwirken, den die ist die primär für uns ist, das ist unsere ursprüngliche, vorrangige Aufgabe, unsere Existenzgrundlage – der Gedanke.

Weiter, in kleinere Fragmente sich aufteilend bildet der Gedanke (die primäre Aufgabe) weitere Trajktorien/ Teilaufgaben. Aus der Welttrajektorie (Vorherbestimmung der Welt), entstehen die Vorherbestimmungen der Gesellschaften. Aus den Vorherbestimmungen der Gesellschaften entstehen die Ahnen- bzw. die Familien Vorherbestimmungen und aus diesen die persönlichen Vorherbestimmungen der einzelnen Menschen. Also alle Trajektorien sind Teile einer allumfassenden Trajektorie der Welt, ihre Erfüllung ist das primäre Ziel für alle Beteiligten dieser Welt und ob bewusst oder unbewusst, willens oder nicht,  alle nehmen dran teil, mit anderen Worten ist es eine Pflichtveranstaltung.

Die Vorherbestimmungen erschaffen diejenigen, die bestimmt sind die dafür entsprechenden Aufgaben zu tragen, die Träger. Abhängig von der Vorherbestimmung werden die Ereignisse geformt, durch die diese Träger, den Zentralgedanken bis zur seiner vollständigen Realisation und Fraktalisation bringen werden.

Das Bewusstsein arbeitet nicht mit der Ganzheit, deswegen ist es auch nicht fähig den Zentralgedanken oder anders gesagt die Vorherbestimmung bzw. die Aufgabe der Welt zu erkennen.  Das Bewusstsein muss aber wissen, etwas als Zufall zu bezeichnen, ist nur, der eigenen Entwicklung entsprechende Unfähigkeit den Urgrund wahrzunehmen.

Wenn Sie mehr wollen, dann erweitern Sie Ihr Bewusstsein und erschaffen Sie den Beobachter. Anders gesagt, die Ganzheitlichkeit der Welt kann man nur dann erblicken, wenn man alle vier Elemente – das Oberbewusstsein, das Überbewusstsein, das Bewusstsein und das Unterbewusstsein bedienen kann. Dabei muss man sich selbst von denen abstrahieren können und sie bewusst als ein Instrument nutzen.

Und noch eines, versuchen Sie es zu verstehen, wer dazu imstande ist.

Der Anfang und das Ende, das ist der Zentralgedanke. Im Innern des Zentralgedankens laufen die Prozesse seiner Realisation ab, die unser Bewusstsein als die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft sieht.

Es gibt ein sehr einfaches Experiment aus dem Physikunterricht in der Schule. Das  veranschaulicht den oben beschriebenen Prozess sehr deutlich. Der Sinn des Experiments ist es,  dass wenn man unter ein Stück Pappe ein Dauermagnet legt und oben auf die Pappe Metallspäne streut, nehmen die Spänen eine Konfiguration entsprechend der Feldern des Magneten an.

Der Magnet besitzt unsichtbare magnetische Kraftfelder und wir sind wie die Metallspäne, die bloß fähig sind, diese Linien sichtbar zu machen.

Die Kraftfelder des Magneten sind der Urgrund für das Verhalten der Metallspäne und geben ihr die ursprüngliche Aufgabe vor, so wie unsere Lebenstrajektorien (unsere Vorherbestimmungen) für uns Menschen das tun. So nimmt das gewöhnliche Bewusstsein die Trajektorie nicht wahr, aber es ist gezwungen ihr zu befolgen und sie zu realisieren.

Diejenigen, für die diese Informationskraftfelder (der Zentralgedanke) sichtbar und wahrnehmbar sind, heißen unter anderm auch Götter oder Regna, für sie ist so etwas ein ganz gewöhnlicher Teil ihrer bewussten Realität.

05.06.2017

Vadim Gerlivanov

1 thought on “Das Bewusstsein und seine Zeit”

  1. SEDIN, Olga Christine sagt:
    21.09.2022 um 10:57 Uhr

    Wenn wir nur innerhalb unserer Vorherbestimmung agieren können, wo bleibt dann der Freie Wille? Ist dieser so eingeschränkt, weil wir nicht alle 4 Bewusstseins-Typen bedienen können?
    Sind wir wie kleine Kinder im Universum, die nicht das Ganze verstehen und deshalb nur einen eingeschränkten Freien Willen bedienen dürfen?
    Die Fragen bedienen gleichzeitig die Antwort darauf. SEDIN

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