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Die Grundlagen vom Weltverständnis
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Die Grundlagen vom Weltverständnis

Auch über die Liebe

Posted on 20.01.202103.07.2021 by Елена

Am Anfang von allem ist die Liebe, sagt man. 
Liebe – das sind Veränderungen, aufgrund derer die Stabilität existiert
und wir befinden und immer und ständig darin.

Das Schema nach dem zwei Menschen zusammenfinden und das Ziel dessen, sind folgende. Das Ziel der Zusammenwirkung von Menschen ist immer das Erschaffen einer Ganzheit durch Kombination, Verbindung und Integration von gegensätzlichen Eigenschaften. Gemeinsamkeit der Gegensätze.

Durch diese Zusammenwirkung erschaffene Ganzheit*, ist für die Schöpfung notwendig, weil sie ihr die Möglichkeit als neue Basis für Weiterentwicklung bietet. Und Beständigkeit der Veränderungen ( Liebe) ist auch hier die Treibende Kraft. *im Bezug aufeinander und auf das jeweilige Ereignis können die Beteiligten als Ganzheit betrachtet werden, aber im Bezug auf die komplette Schöpfung sind sie natürlich ein Fragment.

Zwei Menschen werden in ein Ereignis nach dem Prinzip der Gegensätzlichkeit der Eigenschaften herangezogen. Der Partner/Partnerin bringt also Eigenschaften mit , die einem selber im nötigen Maße fehlen. Umgekehrt natürlich genau so. Das Verhältnis der zusammenkommenden Eigenschaften wird etwa dem goldenen Schnitt entsprechen. D.h. die gemeinsamen Eigenschaften werden etwa 30% betragen und die unterschiedlichen etwa 70%.

Jeder der schon paar mal über die Verliebtheit hinaus war, weiss, dass nach dieser Blumen-Pralinen-Phase die Liebe überhaupt erst richtig losgeht. Diese erste Phase ist dazu da um zwei Personen komplikationslos zusammen zu binden, hierbei offenbaren sich sie ca. 30% ihrer gemeinsamen Eigenschaften, es ist die Phase, wo die beiden beteiligten sich ja ach so toll verstehen und lieben und für einander bestimmt und so weiter und sofort. Das ist übrigens das was uns im Kino als Liebe verkauft wird. Aber es ist meist nicht von Dauer, denn die restlichen ca. 70 % der unterschiedlichen Eigenschaften fangen danach an zu wirken und der selbe Mensch ist „jetzt plötzlich“ ein ganz anderer geworden. Nun aber sind die Leute schon verbunden, möglicherweise verheiratet, haben ein Kind bekommen, und da fängt das echte Zusammenleben an, die Arbeit.

In dieser Phase entstandene Streitereien, Unverständnis, kleine und große Konflikte und auch Hass sind die Folge der Unwissenheit über die Funktionsweise des Bewusstseins und des ganzen Systems.
Der Sich-Kennenlernprozess und das Zusammenleben bis zu einem bestimmten Zeitpunkt ist zu 95% unbewusst, hier sind die Ahnenstrukturen vorrangig (aber manche Manipulationsmechanismen sind auch nicht außer Acht zu lassen). Dass man sich den Partner selber aussucht ist also eine Illusion. Denn irgendwann ist jede Beziehung an dem Punkt, wo die beiden sich fragen, warum bin ich eigentlich mit ihr/ihm zusammen? Wäre man bewusst zusammen gekommen, wüsste man den Grund und die Frage stellte sich nicht. Man wüsste wodurch der andere in seinem Inneren lebt. Aber das erkennt man ja nicht mal klar für sich selbst, wenn man ehrlich ist. An dieser Stelle geht meistens einer von den beiden weg.

Wenn z.B. einen etwas „ankozt“ beim Partner/in, dann muss man schauen welche Eigenschaft der/die dir mit diesem Verhalten zeigt. Von Vorteil ist hier das logische Denken, sonst hängt sich der Verstand in den Emotionen auf und man kann nicht eine vernünftige Entscheidung treffen. Wenn also eine bestimmte Eigenschaft zu dir kommt dann hast du zu wenig davon. Wenn etwas geht , hattest du zu viel davon.

Und die Intensität des „angekotztseins“ zeigt einfach wie viel dir davon im Augenblick fehlt oder wieviel zu viel du davon hast.

Wenn man sich und den Partner/in von außen betrachtet, erkennt mann meist das gleiche Muster. Einer von beiden ist in der Selbstgefälligkeit verhaftet, der andere im Egoismus. (hierzu mehr in den Artikeln „Logik der Natur“ und im Basisseminar „Rekonstruktor des Bewusstseins“)

Auch gut funktionierende Beziehungen werden an den Punkt sich-auseinander-lebens kommen. Das gehört auch zum noch unbewusstem Zusammensein. Hier wirken die Schemas des lebendigen Algorithmus nach dem alles funktioniert. Der Sinn dabei ist, dass nach dem man unbewusst zusammen gekommen ist, unbewusst zusammen gelebt hat, unbewusst sich von einander entfernt hat, jetzt BEWUSST wieder zusammen kommt. Diese beiden werden vom Leben „gezwungen“ sich selber und sich gegenseitig die Frage zu stellen: warum bin ich ausgerechnet mit diesem Menschen zusammen? Was ist unser Ziel als Familie? Wozu sind wir als Familie in dieser Welt? Was ist unsere Aufgabe als Familie?

Das ist keine einfache Aufgabe, denn an diesem Punkt fängt echtes bewusstes Familienleben an. Es gibt ein alten vergessen Begriff „Gott der Familie“.  Jetzt bekommt man die Möglichkeit ihn in der Familie zu finden und zu erkennen, was es den für einer ist. Es gibt einen Sinn warum man damals noch unbewusst zusammen gekommen ist, jetzt heißt es den Sinn zu erkennen, bewusst wahrzunehmen und wenigstens anzufangen die Aufgabe zu erfüllen, die gegeben war und das Potenzial, welches für die Ausführung gestellt wurde, nicht mehr zu verschwenden.

Es heißt diese Innren Impulse wahrzunehmen, die einen Menschen zu dieser oder jenen Handlung motivieren. (zum unterscheiden von innen und äußeren Impulsen und Handlungsmotivationen kommt voraussichtlich ein extra Beitrag)

Hat man die Frage „was ist unser Ziel als Familie?“ beantwortet, wird sie kaum zu zerbrechen sein. Die Familien zerbrechen wenn sie kein Ziel haben.

Zusammengefasste Information aus einigen Seminaren von Vadim Gerlivanov.

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