Wer hat denn nun diese Welt erschaffen?
Mann kann lange drüber philosophieren, Theorien entwickeln, man kann der Kirche und den religiösen Dogmen Vertrauen schenken oder auch die scheinbar logischen Antworten der Wissenschaftler akzeptieren, wobei aber die Wissenschaft in ihrer Mehrheit, hauptsächlich mit Erforschung von Fragmenten beschäftigt ist und zwar nur damit später durch diese Forschung neue gewinnbringende Technologien entstehen können. All diese Erklärungen beruhigen zwar gewissermaßen den menschlichen Verstand, geben aber dennoch keine konkrete Vorstellung von der tatsächlichen Funktionsweise der Welt.
Hat es dann Sinn sich auf das Erdachte zu stützen oder auf das, was man versucht manipulativerweise unserem Bewusstsein über zu stülpen und das schon viel länger als seit 100 Jahren? Hat es Sinn sich auf zweifelhafte und nicht nachprüfbare Beweise zu stützen?
Wie wäre es wenn wir zuerst jene Grundlage finden, die nicht dem gesunden Menschenverstand widerspricht und auf die man sich sicher verlassen kann, um sich weiter beim Erforschen der Weltfunktionsweise bewegen zu können. Versuchen wir uns auf das Offensichtliche und nicht auf das Erdachte zu stützen.
Dieses Offensichtliche, eine solche Offensichtlichkeit ist die Gesetzmäßigkeit, oder besser gesagt Gesetzmäßigkeiten , es gibt viele davon.
Sie zeigen sich in Form von Sprichwörtern, sie existieren in verschiedenen Teilen der Welt, in verschiedenen Ländern und in verschiedenen Sprachen, aber überall sprechen sie über dasselbe.
Zum Beispiel:
Hochmut kommt vor dem Fall.
Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus.
Ein Ärger kommt selten allein.
Einem großen Schiff, großes Fahrwasser.
Durch Schaden wird man klug .
Alte Besen kehren gut.
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
Wenn sich zwei streiten, freut sich der Dritte.
Jeder Topf findet seinen Deckel.
Stille Wasser sind tief.
Die meisten verstehen zwar die Bedeutung von den Sprichwörtern , sehen aber nicht, dass sie auf der Grundlage von Gesetzmäßigkeiten geschaffen wurden und erst recht sieht niemand was für eine Grundlage es denn ist, auf der diese Gesetzmäßigkeiten entstanden sind.
Aber die Gesetzmäßigkeit ist doch ein ständig wiederkehrendes Muster von Zusammenhängen zwischen Geschehnissen in der realen Welt. WIEDERkehrendes!
Wenn etwas wiederkehrend ist, so existiert also dabei ein gewisser Algorithmus irgendwelcher Prozesse, die wir nicht vollständig sehen können.
Allerdings auf der Grundlage von einigen Fragmenten, die trotzdem von uns wahrgenommen werden, erkennen wir darin eine Gesetzmäßigkeit. Und wenn diese Gesetzmäßigkeit, nachdem wir es erkannt haben, Ärger bringt und wir uns danach im Nachteil fühlen, entsteht in der Gesellschaft ein Sprichwort darüber, dass die oder die Handlungen, notwendigerweise zu jener negativen Konsequenz führen.
Nun, das Vorhandensein eines Algorithmus, bedeutet jedoch auch das Vorhandensein einer bestimmten Systemik der Dinge.
Bei einer genau definierten Vorgehensweise eines Algorithmus, muss ja etwas übergeordnetes geben, was eine solche Vorgehensweise bestimmt und möglich macht, irgendein System was dahinter steckt.
Ein Algorithmus kann nur als ein Teil in der Zusammenwirkung bestimmter Mechanismen existieren, die unter Kontrolle eines bestimmten Systems stehen. Und dieses System kann unser Bewusstsein nur mit Hilfe solcher Gesetzmäßigkeiten wahrnehmen oder wenn das Bewusstsein es als ein logisch begründetes und rationales Ganzes erkennt, wonach es ja eigentlich auch von der Natur aus strebt.
Der Wunsch diese systemischen Zusammenhänge zu sehen, existiert schon sehr lange. Die Fragmente dessen werden uns auf ihre eigene Art und Weise von den Religionen, Wissenschaft und Esoterik als das mögliche Weltbild präsentiert.
Aber es gab mal Zeiten als dieses Wissen über die Zusammenhänge des Ganzen zugänglich war, das hieß- die Veden, allerdings das was von ihnen übrig geblieben ist, ist entweder verfälscht oder so zerstückelt und lückenhaft, dass man kein Gesamtbild aus den Fragmenten zusammenfügen und erkennen kann. Aber auch die Veden sind nicht das Maß aller Dinge. Die Veden sind wie ein Lehrbuch für den Bauhandwerk mit den praktischen Anleitungen für das erschaffen der Wirklichkeit. Veden sind das, wodurch schrittweise, etappenweise, Neues erschaffen und Abgelebtes zerstört wird und sie sind nicht das System.
Das eigentliche System an sich, nennen wir es, das System der Selbstregulation oder das Selbstregulationssystem, das steht über allem und jedem weil es selbst die Informationssubstanz, das Informationsmedium ist, in dem die Universen erschaffen werden. Es hat seine eigene Programmausstattung, seine eigene Software. Und weil diese Informationssubstanz der Ursprung und die Hauptursache jeglicher Handlung ist, kann niemand ihre Steuerungsalgorithmen umgehen.
Ich verstehe wie weit es für das gewöhnliche Bewusstsein ist, wie weit es vom normalen Verständnis der Leute heutzutage entfernt ist, für die der Ausdruck: „Gott hat alles erschaffen“ , zufriedenstellend den Weltexistenzgrund beschreibt.
Und trotzdem aus Gründen, die außerhalb unserer Kontrolle liegen, werden wir jedoch die Basis unseres Bewusstseins mit neuen Kenntnissen und praktischen Erfahrungen über den Aufbau vom Universum erweitern müssen. Andererseits wird unsere Existenz als bedeutungslos eingestuft, denn wenn im Selbstregulationssystem etwas geboren wird, wird es ursprünglich geboren um einen bestimmten Zweck zu erfüllen, seine Lebensaufgabe. Solche haben wir alle auch und diese haben wir zu erfüllen.
Ich werde sie also damit bekannt machen, was mann die Weltformel nennt oder Logik des Universums oder Natur oder auch Gott u. s. w.
Warum ich? Weil dies meine Arbeit und meine Aufgabe ist. So wie Sie für ihren Beruf ausgebildet wurden und sie jetzt ihre Aufgabe in der Gesellschaft erfüllen, wurde auch ich, nur länger und intensiver unterrichtet, um meine Aufgabe erfüllen zu können, da sie etwas spezifisch ist.
Beginnen wir mit dem Verständnis, was ein Selbstregulationssystem ist. In Zukunft werde ich es mit einem der alten Namen nennen, KON. Also, KON führt sehr einfache Aufgaben aus, es ist:
die Geburt vom Neuem,
dessen Erhaltung,
dessen Vervielfältigung,
und die Veränderung der bereits geschaffenen Vielfalt
Dank KON hat die Welt keine Möglichkeit der Selbstzerstörung und zwar unter keinen Umständen. KON hat klare und verständliche Schemas. Es sind wenige. Beim KON gibt es nicht solche Begriffe wie: gut und böse, gut oder schlecht; Chaos; nur so; unmöglich; das gibt es nicht. KON hat keine Lieblinge und keine Auserwählte; er macht für niemanden etwas einfach nur so; er bestraft nicht und bevorzugt auch nicht.
Aber KON ist ein lebendiges Programm und es schafft alles mit unseren Händen mit unseren Füßen und unseren Köpfen, alles angefangen mit dem Erschaffen von Universen bis zum Bau von einer gewöhnlichen Hundehütte.
Seine Stimme sind Zeichen, Systemzeichen, durch die er Ihnen zeigt und ihnen sagt wo sie von ihren Weg abgewichen sind.
Das mag für sie nicht wichtig sein,
A ABER FÜR IHN IST ES SEHR WICHTIG ! Weil SIE, als ein wichtiger Teil des unglaublich großen Ganzen, an Zusammenhängen und Konfigurationen beteiligt sind, die sie nicht einmal vermuten würden, und ihre Abwesenheit an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit mit einer bestimmten Eigenschaft, die nur sie mitbringen, kann einen großen Schaden bei Entwicklung globaler Projekte verursachen.
Es gibt da so ein Sprichwort. „Teuer ist der Löffel zum Mittagstisch“.
Diese Zeichen werden Ihnen ständig und aus unterschiedlichen Perspektiven gezeigt. Manchmal bemerkt sie das Bewusstsein so wie beim Sprichwort: „ Die Ruhe vor dem Sturm“.
Aber wiederum versteht es nicht, warum es eine Ruhe gibt und warum danach ein Sturm kommt. Gleichzeitig lernt es, dass, wenn alles lange Zeit sehr stabil bleibt, sind danach starke Veränderungen zu erwarten.
Den Impuls bzw. die Absicht zur Handlung bekommen wir vom KON durch einen unserer feinstofflichen Körper. Wir nennen es die Innere Welt.
Der Handlungsimpuls geht durch sie ( Innere Welt bzw. feinstofflicher Körper) hindurch und unser Bewusstsein identifiziert den Impuls als seinen eigenen ( da er aus dem eigenen inneren kommt, wird er wie der eigene gefühlt) und beginnt ihn zu folgen.
So bewegen Sie sich auf ihren Lebensweg, auf Ihrer Trajektorie.
Diejenigen die gelernt haben diese Impulse bewusst wahrzunehmen, sagen: „ Tue das, was du tun mußt und es wird geschehen, was geschehen soll“ oder „der Mensch denkt der Gott lenkt“.
Auf alle Ihre Rufe und Wünsche antwortet KON, aber nicht so wie sie es sich vorstellen. Wenn Sie eine Bitte an ihn richten und diese Bitte entspricht ihrer Trajektorie ( Ihrer Lebensaufgabe, Ihrer Bestimmung) sieht seine Hilfe folgendermaßen aus: Sie bekommen durch praktische Erfahrung ein größeres Verständnis all jener Prozesse und Situationen in den Sie sich befinden und dadurch schnellere individuellere Entwicklung für Sie. Wenn Ihr Wunsch nicht Ihrer Trajektorie entspricht, werden Bedingungen geschaffen unter den Sie die Unnötigkeit Ihre Anfrage sehen und verstehen sie als nicht Übereinstimmung mit ihrem Ziel, Ihrem Lebensweg, Ihrer Lebensaufgabe. Einer, der durch so ein Ereignis als Ganzes, vom Anfang bis zum Ende durchgegangen ist, sagt schließlich: „Alles was geschieht, geschieht zum Guten“.
Ereignisse in die wir hineinkommen damit wir verstehen, dass wir etwas anders machen müssen, heißen Korrekturereignisse. Im Leben nennt man sie Probleme und ihr Zweck besteht nicht darin einen zu bestrafen sondern, zu zeigen was falsch ist und geändert werden muss. Die Korrekturereignisse kann man erkennen, aber sie verstehen um in Zukunft weitere vermeiden, ist nur möglich durch die Fähigkeit die Zeichen des System zu lesen.
Es ist auch sehr wichtig zu wissen, dass KON nur auf Ihre inneren Veränderungen, auf Ihre inneren Reaktionen und auf Ihre inneren Prozesse reagiert.
All dies oben beschriebene ist nur eine Einführung in das, was ich Ihnen detailliert erzählen werde.
Viele werden fragen welchen Nutzen habe ich denn davon? Gar keinen, und gleichzeitig einen riesigen. Das hängt von Ihnen ab und zwar ob sie nur die Abläufe ihres Lebens verstehen wollen oder ganz bewusst über Ihr Leben, im Rahmen ihrer Lebensaufgabe bestimmen wollen! Beim zweiteren, beseitigen Sie Konflikte schon im Anfangsstadium, Sie verstehen warum ausgerechnet diese Menschen in Ihrer Nähe sind, warum Sie ausgerechnet in dieser Situation sich befinden und was genau das System von Ihnen will. Und vor allem verstehen Sie, dass IHRE inneren Veränderungen einen viel größeren Einfluss auf die Welt haben als jeder Politiker oder Wirtschaftsboss. Und Sie können und wenden es an der Praxis an.
Es mag zwar wie ein Märchen klingen, aber die Welt in der wir leben, ist nur eine Projektion uns selbst von innen. Die Welt ist die Projektion unserer inneren Welt ! Und die Hauptsache ist es zu verstehen, daß KON eine Gegebenheit ist und entweder sind sie ein bewusster Mitwirkender seiner Prozesse oder ein Sklave ihrer eigenen Illusionen, der davon träumt das System zu umgehen.
Wie ich bereits erwähnt habe, ist das Schema des KON sehr einfach und ein Mensch, der den Wunsch und die Zeit hat es zu erlernen, kann alle diese Schemata und ihre Arbeit in jeder lebendigen oder, wie er zu meinen glaubt, nicht lebendigen Erscheinungsform der Natur beobachten und erkennen.
Und das womit wir beginnen müssen, ist die Bekanntschaft mit den ersten grundliegenden Elementen des Selbstregulationssystems, nennen wir sie – die Postulate.
Das erste Postulat ist die Dualität.
Jetzt gibt es neuerdings Ansichten, dass Dualität schlecht sei, dass man sich unbedingt davon entfernen muss und das ist dann die Zukunft der Menschheit.
Nur eine Person, die, die Grundlagen des Selbstregulationssystems nicht kennt, wird einen solchen Unsinn tragen.
Dualität- sind zwei Gegensätze, die sich anziehen um zusammen in einem bestimmten Punkt von Zeit und Raum ein vollständiges Ganzes, eine Ganzheit zu bilden.
Diese Ganzheit ist für das System als ein Basispunkt notwendig, der es ihr möglich macht weitere beliebige Ereignisse durch diesen Punkt miteinander zu verknüpfen.
Von der entscheidenden Bedeutung ist hierbei die ganze Vielfalt der zusammenkommenden Eigenschaften der Gegensätze (Spektraleigenschaften), die das Entstehen dieser Basispunkte ermöglicht. Denn die Basispunkte können nur als vollständig existieren.
( Damit etwas als ein Ganzes, als ein Vollständiges existieren kann, muss in ihm ALLES vorhanden sein, es muß komplett sein und ein ganzes Spektrum an Eigenschaften in sich enthalten)
Beispiele für Dualität haben Sie höchstwahrscheinlich, aber sie werden stereotypisch sein so wie : Tag – Nacht, Kälte – Hitze, gut- böse, Mann – Frau und so weiter.
Tatsächlich besteht alles in der Welt aus der Dualität, wo das eine als das Gegenteil das andere vervollständigt, entweder durch fehlende Eigenschaften im Inneren oder durch fehlende äußere Dinge und dadurch ein Ganzes erschafft. Das eine ist für das andere geschaffen um ein Ganzes zu bilden.
Wie bei den folgenden Beispielen: eine Flasche und der Korken, eine Tür und ein Haus, ein Stuhl und der Hintern um drauf zu sitzen, ein Telefon und ein Ohr, einen Tisch und das was auf dem Tisch steht, Gas und ein Ofen, ein Auto und ein Fahrer, der Mensch und seine Lebensaufgabe und so weiter.
In der lebendigen Natur ist es genauso, nur betrachtet man es hier aus der Sicht, wer für wen zum Beispiel als Futter existiert, oder was womit eine Symbiose bildet beziehungsweise wodurch was zerstört werden kann.
Das meist naheliegende Beispiel für uns ist aber Mann und Frau.
Auf den ersten Blick sieht man nur die Dualität der Körper, deren Zusammenwirkung eine Ganzheit im Bezug auf die Geburt eines Kindes bildet. Das ist nur auf der körperlichen Ebene.
Aber es existiert auch eine andere Dualität zwischen Mann und Frau, das ist eine Reihe von sich gegenseitig ergänzenden Eigenschaften, welche die beiden in sich tragen.
Alle diese Eigenschaften, Fähigkeiten, Qualitäten, das alles wird polarisiert von zwei, nennen wir sie, Ur-Eigenschaften, die sich beim KON offenbaren. (die durch KON manifestiert sind.) Das ist das Gebende und das Nehmende.
Aus diesen zwei UrEigenschaften, als Projektionen, entsteht folgendes.
Beim Nehmenden:
Gefäß, Egoismus, Begrenzung, Form, Fragment, Bosheit, Neid, Komfort, Profit, materielle Welt, kritisches Urteilen, Verstand, Seele, Energie, Raum, das Kollektive, das Äußere, das Passive.
Beim Gebenden:
die Quelle, Bodenlosigkeit, Suche nach dem Ganzheitlichen und den Ursachen, Aufopferung, Vergebung, Unabhängigkeit, Freiheitsliebe, das Individuelle, innere Welt, Interesse, Vernunft, Geist, Information, Zeit.
Warum es so ist wird in den weiteren Artikeln erklärt. Und hier habe ich nur eine kurze Liste mit diesen primären Eigenschaften entworfen. Alles was existiert kann in diese zwei Gruppen unterteilt werden.
Die Menschen kann man auch in zwei Hauptkategorien unterteilen, die diese Eigenschaften aber in einem bestimmten Verhältnis in sich tragen. Das heisst in einer reinen Form nur Gebende oder nur Empfangene existieren nicht in der Natur.
Sie kennen ähnliche Unterteilungen vielleicht auch als Yin und Yang oder in der Psychologie als weibliches und männliches Prinzip. Noch nennt man sie auch der weibliche Beginn und der männliche Beginn, wo das weibliche ( W.) gebend ist und das männliche ( M.) nehmend ist. Von den sprechen wir hier.
Ich möchte sofort bemerken, dass diese Prinzipien männlich und weiblich, wie bei einer stereotypen Wahrnehmung, weder an das Körperliche gebunden sind, noch betreffen sie irgendeine sexuelle Orientierung. Das ist sehr wichtig! Die Einteilung von Projektionen der UrEigenschaften haben nichts mit Geschlecht zu tun.
Dies sind lediglich unterschiedliche Eigenschaften und wenn sie zusammen treffen entsteht ein Konflikt, weil die Logik der Wahrnehmung der Welt von den Trägern dieser Eigenschaften maximal anders, ja gar komplett gegensätzlich ist.
Wenn Sie es lernen, die Menschen um Sie herum, schnell einzuschätzen ob die zum weiblichen oder zum männlichen Beginn gehören, werden Sie einige Konflikte rasch lösen können.
Derjenige, deren Lebenseinstellung auf Profit, den eigenen Vorteil und das Verlangen zu nehmen ausgerichtet ist, versteht nicht denjenigen deren Lebenseinstellung auf Interesse und auf dem Verlangen zu geben basiert.
Ein anschauliches Beispiel hierfür, sind die Beziehungen zwischen den westlichen Ländern und Russland. Der Westen liebt die Eigenschaften des Nehmenden, Russland lebt die Eigenschaften des Gebenden. Das ist weder schlecht noch gut und soll keine Wertung sein! Das ist lediglich die Bestimmung der beiden. Ohne den Westen gäbe es keine bequeme materielle Welt und ohne Russland gäbe es nichts Neues, wie Erfindungen zum Beispiel, die durch Russland in diese Welt kommen und durch gegenseitige Ergänzung könnte man sehr gut zusammen leben. Aber das mangelnde Verständnis der systemischen Vorherbestimmung, für den eigenen Platz in dieser Welt und Unwissen über die Gleichwertigkeit aller Elemente in ihr (das sind auch wir alle ), schafft Angst vor dem Unbekannten und versucht daher das unbegreifliche zu zerstören.
Wenn man die Sprache der Wissenschaft benutzt, würde man sagen, die irrationalen gehören zum Gebenden (W) , die rationalen gehören zum Nehmenden (M).
Wenn wir verstehen und erkennen, dass die Welt ein Ganzes ist, dass nur alle zusammen dieses Ganze ergeben, dann wird sich auch die Einstellung zu Konflikten ändern. Sogar nach diesem Artikel wird es Ihnen möglich sein, Ihre Bekannte, Verwandte, Freunde und Politiker anders zu betrachten.
Wenn man dies alles mit zwei Linien graphisch darstellen würde, würde die vertikaler Linie das gebende Prinzip, und die horizontale Linie das nehmende Prinzip zeigen. Wir erhalten nach der Interaktion (dem Zusammentreffen) dieser Prinzipien ein Kreuz. Dies ist genau das, was ein jedes Kreuz bedeutet, und es spricht von der ersten Phase eines langen systemischen Prozesses.

So entsteht das erste systemische Postulat – Dualität.
Es basiert auf den Regeln der Wechselwirkung von Gegensätzen durch Anziehung zu einander, damit durch deren Zusammenwirken eine Ganzheitlichkeit erschaffen werden kann. Der Sinn dieser Wechselwirkung ist also eine Ganzheitlichkeit, eine Einheit zu manifestieren.
Um es aus der alltäglichen Sicht zu beschreiben , sage ich folgendes: wo immer und mit wem auch immer, im Bezug auf das Ereignis Sie interagieren werden, werden Sie darin Gegensätze sein. Im Verhältnis ca. 62 : 38 haben sie unterschiedliche Meinungen, Reaktionen und Sichtweisen dieser Situation oder dieses Ereignisses.
Zum Beispiel. Sobald Sie anfangen, einen dritten in der zweier Runde zu loben, wird Ihr gegenüber nach den Fehlern dieser Person suchen oder umgekehrt.
Zu der Zeit, als ich es zum ersten Mal erfuhr, entschied ich mich ein Experiment durchzuführen, nur zur Bestätigung. Ich traf mit einem Freund und fing an, einen unserer Bekannten sehr zu loben. Mein Freund begann sofort seine Defizite zu beschreiben. Ich stimmte ihm gleich zu und begann im Übermaß über die Defizite von diesem unserem Bekannten zu sprechen. Mein Freund, der vor einem Moment noch nach seinen Fehlern suchte, suchte jetzt nun nach seinen guten Eigenschaften.
Das zweite Systempostulat ist das Spektrum.
Alles hat ein Anfang und ein illusorisches Verständnis vom Ende. Warum illusorisch? Wenn etwas im KON geboren wurde, existiert es für immer, in einer Art hin und her Fließes in den Veränderungen. Und wenn eine neue Eigenschaft einmal entstanden ist, beginnt ein endloser Prozess von Zusammenwirkungen von Allem miteinander. Wo aus dieser Zusammenwirkung weitere neue Eigenschaften entstehen und aus der Zusammenwirkung von alten und neuen wieder nächste entstehen und so geht das bis in die Unendlichkeit. Aber es gibt hierbei Übergangszonen und genau diese nimmt das Bewusstsein als eine Art Ende von Prozessen war.
Das Spektrum in einfachen Worten ausgedrückt, klingt so: fängt man mit Einem an, mit dem Gegenteil wird man dann beenden.
Das heisst, wenn Sie in ein Ereignis hineinkommen, mit einem extremen Übermaß an gebenden ( W.) Eigenschaften, dann werden Sie, in Bezug auf dieses Ereignis, am Ende, praktisch über genau so einen Übermaß an nehmenden ( M.) Eigenschaften verfügen. Und es hat gar nichts damit zu tun, ob sie es wollen oder nicht. Jedes Extrem beginnt sich am stärksten Punkt in sein Gegenteil zu verwandeln.
Dies ist das, was die Welt mit Hilfe von diesen Schemas und dieser Systemarbeitsweise, die nicht vermieden werden können, zusammenhält und bewahrt.
Das Schema des Spektrums ist also sehr einfach. Sie werden wie eine Billardkugel in eine Tasche geschoben, von einem Extrem zum anderen getrieben, wo sie unterwegs Eigenschaften erwerben die sie zuvor nicht hatten. Betrachten wir es jetzt zusammen mit der Dualität. Um etwas bestimmtes zu erreichen bringt KON in einem Ereignis zwei Personen zusammen, die in sich entgegengesetzte Eigenschaften im Verhältnis ca. 62 : 38 haben.
Wenn Sie also das Gebende ( W.) sind, werden Sie 62 % gebende ( W.) und 38 % nehmende ( M.) Eigenschaften mit mitbringen und umgekehrt.
Und solange die beiden Personen getrennt sind, sind dies Halbfabrikate, die keine Ganzheitlichkeit in sich tragen, aber sobald sie in Verbindung treten, wenn ein Kreuz entsteht, ist dies ein Ganzes. Aber dieses Ganze trägt in sich nicht das Bewusstsein, daß es ein Ganzes im Bezug auf sich selbst ist, weil die Beteiligten keine Ahnung davon haben womit seine sich herangezogene Gegensätzlichkeit in ihrem Inneren lebt.
D.h., wir bekommen in diesem Fall eine Dualität, und sie manifestiert sich als bewusstes und unbewusstes. ( Dualität von Bewusstem und Unbewusstem) . Damit sie zu einer bewusst lebenden Ganzheit werden können, schickt KON sie durch die Ereignisse, in denen sie an der Praxis die Eigenschaften ihrer Gegensätzlichkeit erlangen.
Es wird auf jeden Fall einen Moment geben, in dem sie zu ihrer Hälfte sagen werden: „so, jetzt bleib mal an meiner Stelle, leide mal wie ich früher.“. Aber währenddessen, merken Sie garnicht, daß Sie selbst schon an seinem Platz sind und lassen ihn leiden, wie der andere Sie zu Beginn des Ereignisses.
Sie finden dazu bestimmt ähnliche Beispiele auch aus ihrem Leben. Genauso wie stürmisch und außergewöhnlich positiv die Beziehungen am Anfang sind, sind sie am Ende genau so stürmisch und außergewöhnlich negativ. Es gibt ein Sprichwort: „Liebe und Hass sind nicht weit voneinander entfernt“.
Das ist Spektrum.
Oder ein Gegenteiliges Beispiel: sie sahen jemanden zum ersten Mal und sagten ehrlich zu sich selbst: „Ich werde nie mit dieser Person zu tun haben“. Und nach einer Weile, wenn er oder sie nicht aus ihrem Blickfeld verschwindet, werden sie ihre Meinung zum Gegenteil ändern.
Auch dafür gibt es ein Sprichwort: „Sag niemals nie“.
Noch zeigt sich das Spektrum zum Beispiel als die vier Jahreszeiten, die Schule, in die sie von der ersten bis zur letzten Klasse gehen, ein Business von einem Marktstand bis zum großen Laden und viele mehr. Das Schema des Spektrums ist wie folgt. Wenn Sie zum Kreuz zurückkehren, sehen Sie folgendes Bild. Das Gebende (W.) war vertikal und das Nehmende ( M.) war horizontal und jedes bewegt sich in Richtung seines Gegenteils, das Gebende ( W.) tendiert dazu horizontal zu werden, und das Nehmende ( M.) vertikal. Das M wandelt sich zum W und W zum M.

Hier beginnt eine Rotation des Kreuzes.
Diese Rotation ( nicht die Zeichnung, die möglicherweise mit einem bestimmten Symbol assoziiert wird ) wird als Sonnenrad oder als Kolovrat bezeichnet.
Aber hier gibt es eine weitere Nuance, die es wichtig ist zu kennen. Wenn sie das entgegengesetzte Extrem erreicht haben, werden sie definitiv wieder zum Anfang zurückkehren. Das bedeutet nicht, dass sie wenn sie ein Kaufhaus haben zum Marktstand zurückkehren, obwohl dies natürlich auch möglich ist. Normalerweise werden Sie zum Lehrer für diejenigen, die von unten kommen, dafür gehen sie auf der Eigenschaft Leiter wieder dorthin wo sie angefangen haben.
D.h. Die Lehrerin der Erstklässler ist wieder dorthin zurückgekehrt, wo sie einst selbst Erstklässlerin war, und beginnt in der Sprache der Kinder, die zu unterrichten.
Und wenn Sie so von einem Extrem zum anderen gehen, werden sie irgendwann feststellen dass sie sich in einem Zyklus befinden und nachdem der ganze Weg gegangen ist, durch den Vergleich dieser Extreme, sieht ihr Bewusstsein wie dazwischen ein bestimmter Punkt geboren wird – Das Goldene Maß.
Genau gesagt, das Maß ist das Verhältnis der Spektraleigenschaften von ca. 62 : 38.
Sie kennen auch das Sprichwort: die goldene Mitte finden. Obwohl das, was damit gemeint ist, in Wirklichkeit nicht in der Mitte liegt, aber im übertragenen Sinne entspricht es dem oben beschriebenen. Oder auch den Begriff: das goldene Maß der Dinge.
So berühren wir das dritte Postulat – das Maß.

Das Maß ist kein harmonischer Gemütszustand, sondern in Bezug auf das Ereignis, eine Art Übergangspunkt zur nächsten Ebene einer Vibrationstruktur.
Der Moment in dem das Maß erreicht wird, ist sehr kurz, dies ist die letzte Stufe des Erlangens der Eigenschaften dieser Vibrationsniesche, in der sie sich im Moment befinden.
Es ist, als ob sie jetzt in die nächste Klasse gehen und haben jetzt eine genaue Vorstellung davon, was sie von dem vorher Gelernten im Leben praktisch anwenden werden, und was nur Allgemeinwissen für Sie bleibt.
Im Moment des Übergangs sind Sie, in Bezug auf diese Vibrationsnische – Harmonie. Und als weitere systemische Manifestation lassen Sie in diesem Entwicklungsring ihr letztes Werk, das ihren Entwicklungsstand durch das Prisma der Harmonie widerspiegelt.
Jemand wird ein Gedicht schreiben, der andere ein Gebäude bauen. Aber diese Schöpfung bleibt und bezieht sich nur auf die Nische, die eine Person verlässt und die Welt wird beginnen diese letzte Schöpfung zu wiederholen und wieder zu erschaffen, weil dies eine harmonische Schöpfung ist.

Hier also beginnt die Fraktalisation. Und Sie gehen zum nächsten Level, um wieder von vorne zu beginnen. Wenn Sie zum Bild des Kreuzes zurückkehren, erscheinen Fraktale auf den Spitzen.
Die Fraktalisation ist eine Wiederholung, dies ist das vierte Postulat- das Fraktal.
Diese vier Postulate und ihre Zusammenwirkung sind die grundlegenden Elemente für die anderen Schemata , die dann schon genauer und spezifischer alle Systemprozesse beschreiben.
Aber sie müssen wissen und verstehen, dass jedes Ereignis, jede Handlung, von mental bis physisch, das oben beschriebene in sich tragen werden.
Wenn Sie dies nicht sehen, ist es nur eine vorübergehende, situative Unfähigkeit ihres Bewusstseins, welches sich noch nicht im nötigen Maße vom stereotypen Denken befreit hat und diese Denkweise hindert es noch daran, zu sehen, was ständig und immer vor ihrer Nase liegt.
Vadim Gerlivanov.